„Perfektion“. Ja, aber …?

„Es ist besser hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt,
als noch höhere, die man außer acht lässt.“
(Albert Schweitzer)

Es gibt Menschen, die ver(sch)wenden ihre ganze Leidenschaft dafür, das perfekte Ergebnis abzuliefern.

Und weil ihnen dies so gut wie nie gelingt, sind sie unglücklich. Sie sind nie zufrieden, haben nie Zeit und werden nie fertig. Und sie sind ungenießbar.
Perfektionisten sind irgendwann zu der Überzeugung gelangt, dass nur Vollkommenes liebenswert ist. Doch sie werden fortwährend von der Realität enttäuscht. Und diese Enttäuschung verdichtet sich zu Wut und Zorn.

Perfektionisten sind wütend über die Unvollkommenheit der Welt.

Auch viele Chefs führen ihr Unternehmen mit einer perfektionistischen Einstellung. Mit guten Absichten. Natürlich.

Aber Perfektionismus, schüchtert ein, macht aggressiv und blockiert. Er verschwendet Zeit für Unwesentliches. Und er lässt keine Fehler zu.
Phil Knight, der Gründer des weltweit erfolgreichsten Sportartikelherstellers Nike, sagt dazu: „Wenn wir keine Fehler machen, heißt das, dass wir nicht genügend neue Dinge ausprobieren.“ Fehler bieten uns also die grandiose Chance, zu lernen.

Dies ist kein Apell zu Schlamperei und „Knorz“. (Wie man bei uns sagt.) Streben Sie immer das bestmögliche Ergebnis an! Aber mit einem klar definiertem Aufwand. Ein optimales Ergebnis muss nicht (immer) perfekt sein. Es kann auch ausgewogen und harmonisch sein.

Aber Harmonie und Ausgewogenheit brauchen keinen Perfektionismus.

(Siehe auch “Pareto-Prinzip” oder “Perfektion” – was ist besser?)

Und nun wieder viel Freude beim Lesen und guten Erfolg beim Umsetzen des Tipps. Schreiben Sie mir Ihre Meinung und Diskutieren Sie mit.
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