SWR berichtet: Was müssen Gründer beachten?

„Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen,
hätten sie gesagt schnellere Pferde.“
(Henry Ford)

Sehen Sie den Bericht der SWR-Landesschau in der Rubrik „Gut zu Wissen“

In der Reportage des SWR-Fernesehens für die SWR-Landesschau am Dienstag, den 02.02.2015 um 18:45 Uhr wurden zwei Rheinland-Pfälzische Gründer gezeigt, die Ihre Unternehmen auf sehr unterschiedliche Weise finanziert haben.

Mit Tipps von mir als Mentor und Unternehmensberater …

 

Hier nochmal zusammenfassend meine Statements dazu:

  • Wie merken Sie, dass es der Gründer schaffen wird?
    • Wenn diese Fragen mit “Ja beantwortet werden können:
      1. Verspricht die Geschäftsidee einen echten Kunden-Nutzen?
        (Das ist übrigens die einzige Daseinsberechtigung für jedes Unternehmen.)
      2. Brennt der Gründer für seine Idee und hat er schon mal potenzielle Kunden gefragt, ob sie seine Leistung oder sein Produkt kaufen würden?
      3. Bereitet sich der Gründer ernsthaft und gewissenhaft vor? Hat er einen Plan?
      4. Ist er ein „Unternehmertyp“? Kann er (sich) verkaufen?
      5. Ist er mutig genug – aber eben nicht übermütig?
      6. Hat er neben der benötigten Fachkenntnis auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse?
  • Was halten Sie von Crowd-Funding? Ist das ein gangbarer Weg?
    • Crowd-Funding kann ein durchaus ein gangbarer und auch attraktiver Weg sein.
      Wenn es zur Idee passt.
    • Wie im richtigen Leben gilt es auch hier die Vor- und Nachteile gegenüber zustellen und für sich zu bewerten.
    • Besonders spannend wird Crowd-Funding immer dann, wenn die Investoren auch gleichzeitig potenzielle Nutzer sind und ein Eigeninteresse haben dass, das Produkt oder die Dienstleistung (endlich) auf den Markt kommt. !
    • Aber in Zeiten der niedrigen Zinsen für Sparer, wird Crowd-Funding auch immer mehr für viele Kleinanleger interessant.
  • Was ist der größte Fehler bei der Existenzgründung – und wie kann man ihn vermeiden?
    • Leider gibt es wirklich sehr viele Fehler, die man machen kann. Letztlich ist der größte Fehler immer der, der den Erfolg verhindert. Und das ist immer individuell.
    • Aber zwei Fehler, die wie zwei Schalen einer Waage wirken, sind aus meiner Sicht die größten:
      1. Es wird nicht vernünftig geplant. Der Sprung ins kalte Wasser ist Programm.
      2. Es wird zu viel, d.h. ewig nur geplant. Das Zauberwort heißt „tun“!
    • Verhindern kann ich diese Fehler, indem ich mir Hilfe und Unterstützung von außen hole und diese Waage im Gleichgewicht halte.

Und nun wieder viel Freude beim Lesen und guten Erfolg beim Umsetzen des Tipps. Schreiben Sie mir Ihre Meinung und Diskutieren Sie mit.
Ich bin wieder gespannt auf Ihr Feedback – und bitte empfehlen Sie unserem Blog. Danke sehr!